Schwitzhütten

                    Schwitzhütten 2017 in Bruchmühle:  

 

Adresse, Beitrag und eine kleine Checkliste:  KLICK HIER 

Eine kurze Beschreibung der Choreographie der Schwitzhütte, für Menschen, die zum ersten mal kommen.   KLICK HIER

 
   
11. März – "gemischt"  
08. April – Frauenhütte  
13. Mai – "gemischt"  
10. Juni – "gemischt"  
08. Juli – "gemischt"  
02. September – Frauenhütte  
04. November – Ahnenhütte  
02. Dezember – Entschleunigungshütte  
   
   

                                                                                   

   Indianische Großmütter und Großväter sprechen von spiritueller, emotionaler, körperlicher, mentaler
und sexueller Heilung und Reinigung, wenn sie von Schwitzhütten reden. Das da etwas dran ist, haben wir selbst oft genug erfahren.

Wir gehen in die Schwitzhütte, um für uns selbst und für andere zu beten. Hier finden wir den magischen Raum um alte, brüchige Gedankengebäude loszuwerden. Wir schwitzen Stress und Anhaftungen aus uns heraus, geben sie der Erde, den glühenden Steinen, lassen sie sich im Dampf auflösen und lösen so nicht nur Verspannungen und Unwohlsein aus unseren Körpern sondern geben behindernden Mustern eine gute Gelegenheit, sich zu verändern.

Manchmal, in einem der tiefen Momente, wie man sie nur in  der Schwitzhütte erleben kann, wenn alles innen ganz still wird und nur das Zischen des Dampfes, "die Gesänge der Steine" zu hören sind, spüren wir die Anwesenheit der Ältesten, die uns als Geistwesen besuchen.

Die Schwitzhütten – Zeremonie zählt zu den ältesten Zeremonien der Menschheit. Es ist belegt, dass es fast überall auf der Welt Schwitzhütten gegeben hat. Auch hier in Europa. Die russische oder die finnische Sauna ist noch ein schwacher Abglanz davon. Es gibt Berichte, dass noch vor hundert Jahren die Schwitzhäuser in zeremonieller Absicht betreten wurden. Dass darinnen gebetet wurde und dass Heilungszeremonien in ihnen stattfanden.

Es bedurfte erst der behutsamen Erinnerung und des Engagements indianischer Medizinleute, dass das Ritual und die Zeremonie der Schwitzhütte wieder zurück nach Europa gekommen ist. Für uns ist und bleibt sie eine Indianische Zeremonie. Das heißt, wenn wir Schwitzhütten machen, werden wir Teil einer indianischen Tradition, die viele Tausend Jahre alt ist.

 

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Wir sehen nicht, dass der GEIST hier und jetzt voll und ganz gegenwärtig ist, weil unser Gewahrsein durch Vermeidungstendenzen getrübt ist. Wir wollen nicht entscheidungslos die Gegenwart gewahren; wir wollen vielmehr vor ihr davonlaufen, oder ihr nachlaufen, oder wir möchten sie ändern, sie hassen, sie lieben, sie verabscheuen oder irgend etwas unternehmen, um in sie hinein oder aus ihr hinaus zu gelangen. Wir tun alles Mögliche, nur nicht in der reinen Gegenwart des Gegenwärtigen verweilen.
Ken Wilber